Organisieren Sie Besuche beim Hausarzt, damit dieser den körperlichen Gesundheitszustand regelmäßig überprüft. Ein guter Allgemeinzustand stärkt das Wohlbefinden. Verschlechterungen im Verlauf der Demenz können Ausdruck von körperlichen Erkrankungen sein. Unruhe, Aggression können durch Beschwerden oder Schmerzen zustande kommen. Unzureichend behandelte körperliche Krankheiten führen zu vermehrter Belastung der Betreuungspersonen.
Besuche beim Neurologen oder Psychiater oder in einer Memory-Klinik können bei eventueller Ablehnung als „Gesundenuntersuchung“ deklariert werden.
Achten Sie bitte auf die regelmäßige Einnahme der Medikamente. Falls Sie sich Sorgen über mögliche Neben- oder Wechselwirkungen bei Medikamenten machen, sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Verlegen, Verstecken: machen Sie bevorzugte Verstecke ausfindig, durchsuchen Sie Papierkorb und Mülleimer vor dem Entleeren und die Kleidung vor dem Waschen.
Aggression und Unruhe: forschen Sie nach möglichen Ursachen und verändern Sie diese, achten Sie auf Schmerzen oder körperliche Erkrankungen. Versuchen Sie die Betroffenen mit ihnen angenehmen Tätigkeiten abzulenken, vermeiden Sie Konfrontationen und Diskussionen.
Regelmäßige ärztliche Kontrollen von Augen, Ohren und Zähnen werden möglichst frühzeitig empfohlen.
Menschen mit Demenz vergessen häufig zu essen und zu trinken, vielleicht auch weil Geschmacks- und Geruchssinn nachlassen.
Trinken
Essen
Sprache:
Was können Sie als Angehörige tun?
Körpersprache ist im späten Stadium oft der einzige Zugang
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Der Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 30,– pro Jahr. Spenden sind jederzeit sehr willkommen.
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In einem geschützten Rahmen nehmen wir uns Zeit für Ihre persönlichen Fragen und Anliegen. Die Einzelberatung bietet Raum für Orientierung, Information und individuelle Unterstützung im Umgang mit Demenz. Zur Terminvereinbarung senden Sie uns bitte eine E-mail mit Namen und Ihrer Telefonnummer an: alzheimeraustria@aon.at . Wir setzen uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung.