Alzheimer Angehörige Austria

 
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Alzheimer Krankheit - Therapiemöglichkeiten

Über die Verabreichung von Medikamenten sprechen Sie bitte mit dem behandelnden Arzt, einer Memory-Clinic oder Gedächtnisambulanz. 

Nichtmedikamentöse Therapien
Hierher gehören alle Maßnahmen von professioneller und familiärer Seite, die die geistige und körperliche Verfassung des Erkrankten fördern oder stabilisieren. Neben Gedächtnistraining, Psycho-, Physio-, Ergo-, Musik- und weiteren Therapien, die berufsmäßig - auch von mobilen Therapeuten - ausgeübt werden, können besonders Angehörige viel zum Training beitragen. In das normale Alltagsleben lassen sich spielerisch und ganz beiläufig – nur ja nicht schulmeisterlich abfragend– Gespräche und Übungen einbauen. Diese können sich z.B. beziehen auf Datum und Uhrzeit, Stellung der Ampel im Verkehr, Tiere, Bäume, Freunde, Enkelkinder, alltagspraktische Fähigkeiten. Besondere Bedeutung für den Erkrankten haben Fotoalben und Erinnerungsstücke, anhand derer er aus seinem Leben erzählen kann. Das Langzeitgedächtnis bleibt lange erhalten, hier herrscht noch Ordnung, nicht Unsicherheit und Chaos. Dies wird seine Wirklichkeit, hier fühlt er sich sicher. 

Besonders wichtig ist die körperliche Aktivierung. Sie macht Spaß, dient der Gesundheit, vermittelt Körpergefühl und Selbstbewusstsein und bahnt geistige Wachsamkeit an.

© Alzheimer Angehörige Austria, alle Angaben ohne Gewähr.

 
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