Schulprojekt Merkima – Demenz Kindern erklärt

Was ist bloß mit Oma los?
Eine Schulinitiative

Steckt die Zahnbürste im Schuh, wundert sich jeder – groß und klein. Werden alte Menschen „schrullig“, betrifft das nämlich auch und manchmal sogar besonders die Enkelkinder, denn die Großeltern sind für sie häufig wichtige Bezugspersonen. Für sie ist es ein großer Verlust, wenn plötzlich der Kontakt eingeschränkt wird oder sie mit „Geschichten“ abgespeist werden – aus elterlicher Sorge, dass die Kinder mit dem veränderten Verhalten von Opa oder Oma überfordert wären. Überfordert sind sie jedoch nur dann, wenn ihnen niemand erklärt was los ist. Kinder finden sich mit Veränderungen viel besser zurecht, wenn sie adäquat unterstützt und informiert werden.

Tut Demenz weh?

Handpuppe Dita von Dingsda

Dita von Dingsda

Das Schulprojekt • Merkima – Demenz Kindern erklärt • vermittelt Kindern spielerisch, warum manche Großeltern aufgrund einer Demenzerkrankung anders werden und wie sie mit dieser Veränderung umgehen können.

Im Mittelpunkt steht die Handpuppe, Dita von Dingsda, die durch ihr seltsames, vergessliches Verhalten die Kinder in ihre Welt einführt. Die Kinder erfahren, wie Alzheimer im Gehirn entsteht, wie sich Ditas Verwirrtheit anfühlt und können Ideen für Aktivitäten und einen besseren Umgang mit Opa oder Oma entwickeln. Die Workshops richten sich an Volksschulkinder der zweiten und dritten Schulstufe.

Sie möchten Dita kennenlernen?

Die Workshops sind spendenfinanziert, prinzipiell kostenlos und können direkt gebucht werden. Das Angebot richtet sich an Schulen – vorerst nur – in Wien und Niederösterreich. Wenn Sie Interesse haben und Ihre Kinder mit Dita von Dingsda bekannt machen wollen, kontaktieren Sie bitte die Projektverantwortlichen. Sollte das Spendenbudget aktuell erschöpft sein, besteht die Möglichkeit sich auf die Warteliste setzen zu lassen oder die Kosten für den Workshop selbst zu übernehmen. Ein Besuch von Dita von Dingsda kostet 300 Euro pro Klasse (90 Minuten mit Pause). Für weitere Informationen oder Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte.

Hintergrund: Familiäres Miteinander fördern

Derzeit leben etwa 130.000 Menschen mit einer demenziellen Erkrankung in Österreich. Laut Prognosen wird sich diese Zahl bis 2050 gar verdoppeln. Bereits heute sind viele Kinder mit „seltsam“ werdenden Großeltern konfrontiert. Täglich werden es mehr. Für die betroffenen Familien und auch für ein besseres Generationenverständnis ist wichtig, einen offenen Umgang mit alten und/oder an einer Demenz erkrankten Menschen zu pflegen. Gesellschaftliche Teilhabe, nicht soziale Isolation, wäre für Betroffene wünschenswert. Die Initiative • Merkima – Demenz Kindern erklärt • will auf diese Weise auch einen Beitrag zu der im Jahr 2015 von der Bundesregierung beschlossenen Österreichischen Demenzstrategie leisten. Das Programm richtet sich gezielt an Kinder, um möglichst früh Berührungsängsten vorzubeugen und einen offenen Umgang zu fördern.

Die Projektverantwortlichen:

Mag. Dina Elmani-Zanka, MSc Mag. Dina Elmani-Zanka, MSc
Email: office@filzreich.at
Tel: 0676/6102524
Monika Frank, MSc Monika Frank, MSc
Email: monikafrank@aon.at
Tel: 0664/2149141

Werden Sie Förderer des Demenz-Schulprojekts

Als gemeinnütziger Verein sind wir für die Abhaltung der Workshops auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Damit wir eine Schulklasse, rund 25 Kinder, erreichen können, benötigen wir 300 €. Wir freuen uns natürlich auch sehr über 10, 20 oder 30 € – schließlich hilft uns jeder Betrag, unsere Arbeit fortzusetzen. Für Unternehmen besteht je nach Spendenhöhe zudem die Möglichkeit, Projektpartner zu werden.

Spendenkonto:
IBAN: AT241200000645157314
BIC:BKAUATWW
Als Zahlungsgrund setzen Sie bitte „Merkima für Kinder“ ein.

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