Den Alltag gestalten – Kreativität & Spiritualität

  • Sammeln und kreative Aktivitäten
    Regen Sie Ihren erkrankten Angehörigen an, Tätigkeiten von früher fortzuführen, z.B. Sammelleidenschaften, Basteln, Malen, Werken, Handarbeiten, Musikmachen oder Tanzen. Aber ermuntern Sie ihn auch, Neues zu versuchen. Angehörige sollten immer mit den Betroffenen mitmachen.
  • Gemeinsames Spielen, leichtes Gedächtnistraining, Singen und Lesen
    • Beliebte Spiele sind: Mensch-Ärgere-Dich-nicht, Memory, Puzzle, Karten- und Würfelspiele, Ratespiele (Tasten, Riechen, Schmecken, Sehen), Kreuzworträtsel, Sudoku, Wortspiele, leichte Gedächtnisübungen
    • Legen Sie eine CD und Textmappe mit Volksliedern und alten Schlagern an und singen Sie gemeinsam
    • Auch das Ergänzen von Redewendungen und Sprichwörtern ist möglich oder Vorlesen und darüber sprechen bzw. vorlesen lassen
    • Spiele mit weichen Bällen

     
    Beachten Sie aber, dass alle Spiele und Gedächtnisübungen der Biografie, dem Krankheitsstadium, der Tagesverfassung und den persönlichen Neigungen des Betroffenen angepasst sein müssen. Kein Leistungsdruck – es soll Spaß machen!

  • Spiritualität
    • Lassen Sie Gespräche über Lebensfragen zu, wenn sich die Gelegenheit ergibt und der Betroffene darüber sprechen möchte.
    • Aus der individuellen Lebensgeschichte kann sich der Wunsch nach Gebeten, geistlichen Liedern und dem Lesen aus der Bibel ergeben. Tischgebet, Besuch von Gottesdiensten, religiöse Musik, Duft von Weihrauch können Halt und Geborgenheit geben.
    • Halten Sie Rituale bei oder schaffen Sie welche.

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